Bestattungsinstitut Köln - Sterbefall was nun?

 

herzlich willkommen auf Ihrem Online-Portal zum Thema Bestattung, Trauer und Vorsorge.  Zunächst einmal möchten wir Ihnen unser Mitgefühl aussprechen.  Zu den schmerzlichsten Erfahrungen überhaupt gehört der Tod eines geliebten Menschen. Auch die eigene Situation ändert sich hierdurch von jetzt auf gleich. Es ist nichts mehr so wie es einmal war.


Trotz großer Erschütterung und Trauer müssen nun kurzfristig Entscheidungen getroffen und Aufgaben bewältigt werden, mit denen man sich nie zuvor beschäftigt hat. Da es emotional eine sehr schwierige Zeit ist und die vielen zu organisierenden Dinge einem in der Regel fremd sind, möchten wir Ihnen hier eine kleine Orientierungshilfe geben, die die wichtigsten Schritte übersichtlich zusammenfasst.

 

 

 

 

 

In ganz dringenden Fällen können Sie sich gerne an unsere eingerichtete Hotline wenden

 

 

Tag und Nacht schnelle Hilfe  02203 - 65 522

 

 

Frau Bien und Frau Müser helfen Ihnen gerne weiter. Beide Damen sind sehr einfühlsam, kompetent und verfügen über eine jahrzehntelange Erfahrung.

 

 

 

 


Bei einem häuslichen Todesfall sollte als erstes immer ein Arzt von Ihnen benachrichtigt werden. Dieser stellt die Todesursache fest und notwendige Todesbescheinigung aus. Das könnte der vertraute Hausarzt sein oder auch der hinzugezogene Notarzt. Die Todesbescheinigung braucht man, um später die Sterbeurkunde zu beantragen.  Im nächsten Schritt wäre es sinnvoll, sich für einen Bestatter zu entscheiden, der dann mit Ihnen gemeinsam das weitere Vorgehen bespricht. Auf unseren Seiten finden Sie eine kleine Auswahl von Kölner Bestattungsunternehmen.  Aber natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, den Bestatter Ihres Vertrauens zu finden. Haben Sie eventuell ein Bestattungsinstitut ganz in Ihrer Nähe?  Dies erleichtert manchmal die Dinge, da die Wege kurz sind. Jedoch möchten wir darauf hinweisen, dass die bei uns gelisteten Bestattungsunternehmer Trauergespräche auch vor Ort führen. Sie stehen rund um die Uhr zur Verfügung und leisten wertvolle Hilfe. Natürlich sollten Sie nicht versäumen, nahe Angehörige und Freunde zu benachrichtigen. Diese werden Ihnen bestimmt in dieser außergewöhnlichen  Zeit eine Stütze sein. Trotz des für Sie schwierigen Moments sind leider auch formale Dinge notwendig.

 

 

 

 

 

Unmittelbar nach Eintreten des Todes

 

  • Todesbescheinigung durch einen Arzt ausstellen lassen
  • Testament  oder Nachlassbestimmungenen des Verstorbenen beachten ( Bestattungsverfügung, Vorsorgevertrag, Organspende)
  • Geburtsurkunde
  • Reisepass und / oder Personalausweis für den Bestatter bereithalten
  • Bei Ledigen Stammbuch der Eltern
  • Heiratsurkunde oder Familienstammbuch bei Verheirateten
  • Rechtkräftiges Scheidungsurteil bei Geschiedenen
  • Sterbeurkunde des Ehepartners bei Verwitweten
  • Graburkunde bei bereits vorhandener Grabstelle dem Bestatter zur Verfügung stellen
  • Sterbefall beim Standesamt melden und Sterbeurkunde beantragen *
  • Pensionsnachweis oder Rentenbescheid zur Abmeldung beim Rentenversicherungsträger *
  • Ansprechpartner von Verbänden und Organisationen, die ein Sterbegeld oder Beihilfe zahlen *
  • Versicherungspolicen betreffend Hinterbliebenenversorgung ( Sterbegeldversicherungen, Lebensversicherungen) *
  • Bestand eine betriebliche Altersvorsorge mit Todesfallschutz? *
  • Unfallversicherungspolicen bei Unfalltod *
  • Berufsgenossenschaft bei Tod durch Arbeitsunfall unmittelbar informieren *
  • Bestattungsvorsorgevertrag beachten, wenn ein solcher vorhanden ist *
  • Ggf. zuständigen Pfarrer / Redner benachrichtigen *
  • Chipkarte  oder  Mitgliedsnummer der Krankenversicherung für die Abmeldung beim Krankenversicherer *

 

 

 

 


Innerhalb 36 Stunden nach dem Todesfall

 

  • Abholung des Verstorbenen und Überführung in die Leichenhalle *
  • Gibt es Tiere und Pflanzen im Haushalt des Verstorbenen, die versorgt werden müssen
  • Bestattungsinstitut wählen
  • Bestattungsart festlegen
  • Sarg oder Urne aussuchen
  • Friedhof auswählen
  • Bestattungstermin festlegen
  • Todesanzeige aufgeben
  • Trauerkarten beauftragen
  • Abschiedsfeier  - Ort, Organisation und Reservierung
  • Sonderurlaub bei Tod eines nahen Angehörigen beim Arbeitgeber beantragen

 

 

 

 

 

Bis zur Trauerfeier und Beerdigung / Bestattung

 

  • Kondolenzliste- oder Buch vorbereiten
  • Blumenschmuck und Dekoration für den Trauerraum beauftragen *
  • Trauerredner beauftragen *
  • Trauermusik und Technik für die Trauerhalle organisieren *

 

 

 

 

 

Nach der Trauerfeier / Beisetzung

 

  • Mietvertrag kündigen
  • Versorger informieren
  • Bankkonten und Sparverträge auflösen
  • Versicherungsverträge wie Hausrat, Haftpflicht, Wohngebäudeversicherung auflösen oder umschreiben
  • KFZ abmelden
  • Dienstleistungen abbestellen
  • Mitgliedschaften, Abos … kündigen
  • Dankeskarten schreiben *
  • Wohnung auflösen
  • Grabpflege organisieren
  • Steinmetz beauftragen
  • Ordner mit wichtigen Dokumenten anlegen
  • Testamentseröffnung, Erbschein beim Nachlassgericht beantragen

 

* Kann durch Bestatter übernommen werden

 

 

 

 

 

Sofern Sie einen Trauerredner beauftragen möchten, ist diesem in einem Vorgespräch der Lebensweg des Verstorbenen  zu beschreiben. Gleiches gilt natürlich für das Gespräch mit einem Geistlichen. Hatte der Verstorbene bestimmte Vorlieben für Musik? Sollte gegebenenfalls der Trauerredner von einem Musiker begleitet werden? Bei all diesen Fragenhilft Ihnen  der von Ihnen beauftragte Bestatter.

 
Die meisten Menschen sind überrascht, was eine Bestattung in Deutschland kostet. Für eine einfache Beerdigung muss man durchschnittlich mit 7000- 8000 Euro rechnen. Gemäß den Wünschen der Hinterbliebenen, liegen die üblichen Gesamtkosten einer Beerdigung zwischen 2.000 Euro für die günstigste anonyme Feuerbestattung und 25.000 Euro für eine gehobene Erdbestattung.


Die Gesamtkosten können regional sowie von einem Bestattungsinstitut zum anderen sehr unterschiedlich sein. Vergleichen und prüfen Sie daher Preise und Leistungen der verschiedenen Bestattungsunternehmen. Die wichtigsten Posten bei den Beerdigungskosten sind die Leistungen des Bestatters, Grab- und Friedhofsgebühren, Grabstein / Steinmetz sowie die Kosten für die Grabpflege. Hier ist insbesondere der Friedhofsgärtner gemeint.

 

 

 

 

 

Ausgesuchte Bestatter ganz in Ihrer Nähe und Rund um die Uhr für Sie erreichbar

 
Köln - Wahnheide
Köln - Dellbrueck
Köln - Mülheim
Köln - Riehl

 

 

 

 

 

Das Bestattungsunternehmen ist der erste Ansprechpartner nach dem Tod eines geliebten Menschen. Hier laufen viele Fäden zusammen, hier wird organisiert und fürsorglich betreut, denn der Bestatter übernimmt neben den eigenen Serviceleistungen auch die Beauftragung von weiteren notwendigen  Dienstleistern. Er bündelt die anfallenden Aufgaben, gleicht vorab Rechnungen aus, beantwortet Fragen, sodass die Hinterbliebenen immer nur einen Ansprechpartner haben.

 

Diese Vorgehensweise ist angesichts der emotionalen Ausnahmesituation recht angenehm, da sich die Angehörigen so auf die Trauerfeier, die Beisetzung und insbesondere das Abschiednehmen konzentrieren können. Auch in den Wochen nach der Beisetzung sehen es die meisten Trauernden als Vorteil, wenn nicht allzu viel Bürokratie in dieser schwierigen Phase des Lebens auf sie zukommt.

 

Manche Menschen, die zum ersten Mal mit dem Ableben eines nahen Angehörigen konfrontiert sind, wissen häufig nicht, was im Einzelnen zu beachten und zu erledigen ist. Die Erfahrung der Bestattungsunternehmen ist in dieser Situation sehr hilfreich. Der Bestatter hat zudem den notwendigen emotionalen Abstand, um alles, von der Todesanzeige bis zur Beisetzung, zu organisieren. Zu den hauseigenen Leistungen des Bestattungsunternehmens gehören die Versorgung des Verstorbenen wie Entkleiden, das Waschen und wieder Einkleiden sowie die letzte kosmetische Pflege für den Abschied von den Lieben. Diese wird als Thanatopraxie bezeichnet. Ein Video zu diesem Thema finden Sie auf unseren Seiten. Diese Art der Pflege geht über die reine hygienische Versorgung hinaus. Sie ermöglicht eine ästhetisch einwandfreie Aufbahrung, um den Hinterbliebenen einen pietätvollen Abschied am offenen Sarg zu erleichtern und die Würde des Verstorbenen zu wahren. Anschließend folgt die Einsargung.

 

 

 

 

 

 

 

Die Überführung zum Bestattungsunternehmen und wie geht es dann weiter

 

Die erste Überführung findet vom Sterbeort zum Bestattungsunternehmen statt, wo die Hinterbliebenen ihren Angehörigen in guten Händen wissen möchten. Für die Trauerfeier mit Aufbahrung in der Friedhofskapelle wird der Verstorbene ein zweites Mal überführt.  In Fall einer Feuerbestattung ist ein weiterer Weg zum Krematorium notwendig. Auf Wunsch übernimmt der Bestatter auch das Schalten von Todesanzeigen in den verschiedenen Tageszeitungen und natürlich das Formulieren und Versenden der Trauerkarten.


Bestattungsinstitut KölnViele Fremdleistungen laufen im Bestattungsunternehmen zusammen. Dieses wickelt im Vorfeld ab, gleicht Rechnungen aus und übernimmt die Kommunikation mit den entsprechenden Stellen wie der Friedhofsverwaltung und dem Floristen. Zu den vielen Aufgaben gehören unter anderem

 

 

►  die Anmietung der Friedhofskapelle

►  die Entrichtung der Nutzungsgebühren für die Grabstelle

►  die Beauftragung eines Trauerredners

 

 

wenn es sich um eine nichtkirchliche Beisetzung handeln. Als erster Ansprechpartner nach einem Todesfall sollten die zuständigen Mitarbeiter des Bestatter das notwendige Feingefühl für diese emotionale Ausnahmesituation aufbringen. In der Regel ist nur eine Fachkraft für die komplette Organisation zuständig, sodass die Hinterbliebenen einen Ansprechpartner haben, zu dem sie ein Vertrauensverhältnis aufbauen können.

 

In dieser nicht alltäglichen Situation ist es wichtig, dass die sprichwörtliche Chemie stimmt und sich das Bestattungsunternehmen auf die Hinterbliebenen einstellt. Der zuständige Mitarbeiter sollte sich viel Zeit für das Gespräch nehmen, um sich über die Wünsche und Vorstellungen zu informieren. Nur so kann der Bestatter die Trauerfeier und Beisetzung mit allem, was dazu gehört, im Sinne aller organisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Berufsbild des Bestatter


Ein Bestatter sollte psychologisch und rhetorisch bewandert sein, denn es gilt stets die richtigen Worte zu finden und den Hinterbliebenen Trost zu spenden. Häufig werden die Angehörigen während des Gesprächs von ihrer Trauer überwältigt. In dieser Situation ist es angebracht, das Gespräch kurz zu unterbrechen. Ein Bestatter sollte mit den Gefühlen der Hinterbliebenen angemessen umgehen können. Gleichzeitig ist jedoch eine professionelle Distanz zu wahren.

Die Geschichte dieser Berufsgattung ist lang. Während der Bestatter noch bis zum frühen 20. Jahrhundert als ein in schwarz gekleideter Mann mit Leichenbittermiene wahrgenommen wurde, hat sich dieses Bild heute ganz entscheidend geändert. Ein Bestattungsunternehmen bietet genauso eine Dienstleistung an wie andere Firmen. Ein seriöses Geschäftsmodell mit einem umfangreichen Service für die Hinterbliebenen ist unverzichtbar, um auf dem Markt erfolgreich bestehen zu können. Der Todesfall stellt für die Hinterbliebenen in der Regel einen emotionalen Ausnahmefall dar. Der Bestatter, als einer der ersten Ansprechpartner, wird daher mit den unterschiedlichsten Emotionen und Reaktionen der Angehörigen konfrontiert und muss in der Lage sein, damit umzugehen. Daher sehen sich Bestatter auch häufig als Krisenmanager. Während diese Branche in den Großstädten von einer ausgeprägten Wettbewerbssituation geprägt ist, sieht die Situation auf dem Lande oder in Kleinstädten anders aus. Hier sind die sogenannten Auch-Bestatter tätig, die diesen Beruf zusätzlich zu ihrem Hauptgeschäft ausüben. Bei der Auswahl des Bestatters sollten die Angehörigen größte Sorgfalt walten lassen, damit der Verstorbene in gute Hände kommt.

 

Der Beruf des Bestatters ist im deutschen Recht nicht geregelt. Es gibt keine Ausbildung und damit auch keine gesetzlichen Regelungen, wie ein Unternehmen sein Geschäftsmodell organisiert. Voraussetzung ist unter anderem jedoch

 

 

  • ein Gewerbeschein
  • die Berücksichtigung des Bestattungsgesetzes
  • die Berücksichtigung des Grabnutzungsrechts
  • die Berücksichtigung der geltenden Friedhofsverordnungen

 

 

 

 

 

Trauerfall & Bestattung - was ist zu tun?

 

bestatter kölnAngehörige sollten nicht nur Angebote einholen, was die Kosten für Sarg, Urne, Beisetzung und Drittleistungen angeht, sondern eben auch die erwähnten Hintergrundinformationen über das ausgewählte Bestattungsunternehmen. Auf dem Land oder in einer Kleinstadt ist dies wohl einfacher als in der Großstadt. Vielleicht bietet hier eine Internetrecherche gute Anhaltspunkte.

Obwohl Kirche und Bestatter in dieser Situation recht eng zusammenarbeiten, kam der Begriff Bestatter in der theologischen und praktischen Pfarrersausbildung bis Ende der 1960er-Jahre nicht vor. Dieser Dienstleister, der heute mehr ist als nur Sarglieferant, war praktisch unsichtbar und das, obwohl er viele Aufgaben übernimmt, die die Kirche nicht ausführen kann. Dennoch genießt der Pfarrer nach wie vor ein höheres soziales Ansehen als der Bestatter. Vielleicht auch einfach deshalb, weil sich der Bestatter mit dem Tod und dem Toten selbst auseinandersetzen muss, während dem Pfarrer eher die Rolle des Trösters zukommt, der einen feierlichen Trauergottesdienst abhält und die richtigen Worte mit seiner Trauerrede findet.

 

Auf unseren Seiten finden Sie in Kürze ausgewählte Bestatter, die Ihnen in dieser schwierigen Situation gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und an die sie sich vertrauensvoll wenden können. Gleiches gilt für die dauerhafte Grabpflege auf den Friedhöfen Kölns, die wir Ihnen gerne mit den jeweiligen ganz eigenen Geschichten vorstellen. Hierzu zählen unter anderem der

 

 

 

 

 

 

 

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

 

Wir möchten Ihnen dringend empfehlen, sich mit diesem Thema rechtzeitig zu beschäftigen. Eine wunderbare Hilfestellung geben die Seiten des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz. Hier finden Sie Formulare und  Informationen zur Vorsorgevollmacht sowie zur Betreuungs- und Patientenverfügung.